In der neuesten Podcastfolge von Maria und Robert drehte sich alles um ein zentrales Thema für viele Finanz- und Versicherungsberater: Wie berate ich Kund:innen, die aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen nicht versicherbar sind? Darüber hinaus gaben die beiden zahlreiche Praxistipps zur Umsetzung betrieblicher Versicherungskonzepte, diskutierten neue Altersvorsorgemodelle und behandelten aktuelle Herausforderungen aus dem Berateralltag.
Maria eröffnete die Folge mit dem Themenschwerpunkt: Finanzdienstleistungen für Kund:innen ohne klassischen Versicherungsschutz. Robert schlug vor, in diesem Kontext besonders auf das sogenannte Gegensparen bei der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) einzugehen – eine clevere Strategie für alle, die keine BU erhalten können.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf Versicherungsmöglichkeiten für Kinder. Robert plädierte dafür, möglichst früh eine Absicherung zu schaffen, um späteren Gesundheitsrisiken zuvorzukommen. Bei betrieblichen Krankenversicherungen erläuterte er die Vorteile: Je nach Anbieter sind Gruppenversicherungen bereits ab fünf bis zehn Mitarbeitenden ohne Gesundheitsprüfung möglich – ein starkes Argument für Unternehmer*innen und ein echtes Beratungs-Alleinstellungsmerkmal (USP).
Insbesondere für Unternehmer*innen bietet die Kombination aus betrieblicher Struktur und vereinfachten Gesundheitsfragen neue Wege zur BU-Absicherung. Robert betonte, dass Makler hier eine Vorbildrolle einnehmen können – durch die eigene Anwendung und das Teilen erfolgreicher Modelle.
Ein Highlight der Folge war die Vorstellung mehrerer Sparmodelle zur Altersvorsorge, bei denen Robert detailliert erläuterte, wie durch geschickte Kombination von Sparplänen und Beitragsbefreiungen bereits mit einem Anfangsinvestment von 500 € ein Entnahmevolumen von bis zu 1.500 € monatlich möglich ist – und das schon ab dem 50. Lebensjahr.
Ein klares Plädoyer kam von Robert für einen sauberen Beratungsprozess: Keine Produktempfehlung ohne vorherige Gesundheitsprüfung. Der Grund: Nur so können spätere Anpassungsprobleme vermieden und passende Lösungen wirklich individuell gestaltet werden.
Auch auf der Agenda: Kommende Seminare und Veranstaltungen. Besonders hervorgehoben wurde das Event am 22. und 23. September in Kassel – ohne Produktgeber, aber mit viel Know-how. Zudem gibt es am Dienstag ein kostenfreies Event für bis zu 300 Teilnehmende mit Panels und Slam-Formaten. Maria kündigte Interesse an einem Folgetermin zum Thema „ChatGPT und Co.“ an – samt Blick auf Allianz-Themen.
Zum Abschluss tauschten sich Maria und Robert über aktuelle Kundenprobleme bei Oppenberger aus, insbesondere im Bereich Adresskorrekturen und Schadenregulierung bei der Kfz-Versicherung. Weitere organisatorische To-dos reichten von Änderungsanträgen bis zur Überprüfung von Maklerverträgen und Rechtsschutzpolicen.
Die Podcastfolge zeigte eindrucksvoll: Erfolgreiche Versicherungsberatung ist mehr als Produktempfehlung – sie lebt von Verständnis, strategischem Denken und kreativen Lösungen. Gerade für schwierige Fälle braucht es Konzepte, die abseits des Standards funktionieren – von Gegensparmodellen bis zu betrieblichen Lösungen ohne Gesundheitsprüfung.
Sie sind Berater:in und haben ähnliche Herausforderungen? Dann lassen Sie sich inspirieren von den praxisnahen Impulsen von Maria und Robert – und nutzen Sie Ihre nächste Beratung für einen echten Unterschied im Leben Ihrer Kund:innen.
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